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Wie Katzen sprechen

Katzen verständigen sich mit unterschiedlicher Stimmlage sowie mit ihrer Körpersprache.
Sie benützen zum Informationsaustausch ihre Stimme, Berührungen, Gerüche und optische Signale, bzw. Markierungen. Katzen können sich erfolgreich mit ihren Artgenossen austauschen, jedoch weniger mit uns Menschen. Da soziale Beziehungen eine geringere Bedeutung haben ist die Feinheit ihrer Mimik und Körpersprache nicht sonderlich ausgeprägt, im Gegensatz zum Hund.
Es bedarf einige Erfahrung, eine Katze genau zu verstehen, was sie uns sagen will.

Ihre verschiedenen Lautäußerungen

Murmeln:
Dazu gehört noch das Schnurren und das glückliche, weich klingende >>Zirpen<< zur Begrüßung. Es wird nur in sehr angenehmen Situationen geäußert.

Vokallaute:
Dazu gehört das übliche >>Miau<<, das je nach Situation variiert. Über das >>Miau<< sprechen sie ein >>Bitten, Befehle, Forderungen, Klagen und Verwirrung<< aus.

Durchdringende Laute:
Diese sind normaler weise nur für ihre Artgenossen bestimmt. Je nach Mundstellung ergibt es >>ein grollendes gereiztes Knurren oder ein bedrohliches Knurren und Fauchen mit einem abwehrenden Zischen.<< Auch bei der Paarung der Kätzin, bei Angst oder Schmerz geben sie einen durchdringen Schrei ab.

Verschiedene kräftige Duftmarken

Katzen hinterlassen nicht nur Markierung um ihre Anwesenheit zu demonstrieren, sondern auch um ihren Gebietsanspruch Ausdruck zu verleihen.
Kratzen schärft nicht nur ihre Krallen, sondern hinterlässt auch die Information, >>Hallo ich war hier und hinterlässt nicht nur sichtbare Spuren, sondern auch ihren Duft aus den Schweißdrüsen an den Pfoten<<.
Weitere Drüsen an Kinn, Lippen und Ohransatz verwenden sie als Geruchsmarkierung z. B. bei der Begrüßung des Menschen oder wenn sie an Gegenständen reiben.

Streicheln mit Grenzen

Die durch streicheln vermittelte Zuneigung entspricht der durch die Katzenmutter ausgeübte Fellpflege das nicht nur Körperkontakt vermittelt, sondern auch ein Signal von Geborgenheit und Sicherheit.
Trotzdem gibt es eine Tabuzone und dies ist der Unterleib. Seine Berührung löst oft einen echten Angriff oder einen Scheinangriff aus.
Auch ein übermäßiges Streicheln kann einen Angriff auslösen, oftmals ist dieses streicheln mit einem leichten drücken (meint der Mensch) mit der Hand verbunden und dies löst bei der Katze eine Bedrohung mit Abwehrhaltung aus.

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