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Das jüngste Kind sollte schon so groß sein, dass man ihm den Umgang mit dem Hund bereits erklären kann. Das ist etwa mit vier, fünf Jahren der Fall.

Familienhunde müssen manchmal so einiges aushalten. Gut eignen sich deshalb Rassen mit einer hohen Reizschwelle.

Er sollte ein aufgeschlossenes Wesen mit einer guten Unterordnungsbereitschaft haben.

Dominante und sehr unterwürfige, unsicher Hunde sind in der Erziehung anspruchsvoller.

Sehr sensible oder nervöse Vierbeiner eignen sich für Familien, in denen es turbulent zugeht weniger gut.

Da Familien mit Kindern oft Kinder zu Besuch haben, sind Hunde mit ausgeprägtem Wach- und Schutzinstinkt zumindest für Hundeanfänger nicht sehr zu empfehlen.

Zu wilde Spiele putschen den Hund oft zu sehr auf, und er wird dann zu stürmisch.

Spiele, bei denen das Kind dem Hund unterlegen ist, sollte man besser lassen. Das gilt besonders bei den beliebten Zerr-, Verfolgungs- und Rennspielen.

Gemeinsame Erlebnisse oder gemeinsames Ausruhen, machen die Kind - Hund- Freundschaft zu einer wertvollen Erfahrung.

Da jüngere Kinder für Hunde keine Autorität darstellen, sollten sie keinen Hund herumkommandieren oder zurechtweisen.

Die Kinder ihrerseits müssen wissen, dass ein Hund kein Spielzeug ist, sondern ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen. Nie sollte man jedoch einen Hund mit einem Kind allein lassen, egal wie brav er auch sein mag.

Spezielle kinderfreundliche oder kindersichere Hunde gibt es nicht. Es ist immer die individuelle Veranlagung und Erfahrung des Hundes. Außerdem unterscheiden viele Hunde durchaus zwischen Kindern des eigenen Rudels und fremden. Deshalb ist es äußerst zweifelhaft, einer Hunderasse pauschal die Eigenschaft der Kinderfreundlichkeit zuzuschreiben. Viele Menschen gehen so von falschen Voraussetzungen aus und sehen manche Kind-Hund-Beziehung durch eine "rosarote Brille". Für einen Hund ist ein Kind kein Welpe, und die meisten Unglücke mit Kindern passieren mit dem eigenen Hund.

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