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Hunde können innere und äußere Parasiten haben. Eine regelmäßige Fellpflege kann dafür sorgen, dass Ihnen frühzeitig diese Plagegeister auffallen.
Besondere Vorsicht gilt bei Welpen, die Parasiten bereits von der Mutter mitbekommen haben. Die sogenannten Demodex -Milben werden bereits von der Mutter ererbt und schädigen immunschwache Tiere erheblich. Es ist auch bei warmem Wetter darauf zu achten, denn in dieser Wetterlage können sich die Parasiten leichter vermehren und somit leichter auftreten.

Die unerwünschten Bewohner, die sich im Fell unserer Hunde einnisten können, stellen ein permanentes Problem in der Hundehaltung dar.
Je schlechter die hygienischen Verhältnisse sind und so ungepflegter, verwahrloster und unterernährter ein Tier ist um so mehr bietet sich regelrecht der Parasitismus an.
Je mehr Hunde auf engstem Raum zusammenleben müssen, um so größer ist die Gefahr der Übertragung von Parasiten. Kranke und konstitutionell geschwächte Hunde sind für Parasiten ein >>gefundenes Fressen<<. Ein von Gesundheit strotzender Hund wird kaum von Schädlingen befallen, und wenn, dann nur kurzfristig und ohne nennenswerte Beunruhigung des Wirts.
Überall dort, wo die Lebensenergie geschwächt ist, liegt ein optimaler Nährboden für Parasiten.
Als optimale Vorbeugung gilt somit der optimale Gesundheitszustand des Hundes und entsprechend hygienische Haltungsbedingungen.
Therapeutische Maßnahmen sollten auch die konstitutionelle Verfassung des Patienten berücksichtigen, ferner auch die Vitamin- und Mineralstoffversorgung und die hygienischen Verhältnisse.
Die Chemie hat einen gewaltsamen Vorstoß gegen diese Plagegeister unternommen, doch solche Maßnahmen zeigen erhebliche Nebenwirkungen, da reichlich Giftstoffe in die Blutbahn und Organe gelangen. Vornehmlich in die Leber, Nieren und auf das Zentralnervensystem. Bereits geschwächte Hunde können dadurch erhebliche gesundheitliche Schäden davontragen.

Im Sinne einer lang anhaltenden Umstimmung des Organismus ist es möglich, unsere Hunde homöopathisch zu >>impfen<<. Aufgrund dieser Umstimmung kann man mit einer Reduktion des Ektoparasitenbefalls (z. B. Hundefloh, Zecken, Haarbalgmilben, Herbstgrasmilben, Grabmilbe) von bis zu 100% rechnen.
Das entsprechende individuelle homöopathische Konstitutionsmittel unterstützt und stabilisiert die körpereigenen Abwehrkräfte und verhindert einen Neubefall. Das gleiche gilt auch für die Endoparasiten (z.B. verschiedenen Arten von Würmern.)

Wie oft ist ein Hund zu entwurmen?

Das ist ein großes Thema. Die Welpen werden bis zur Abgabe mehrmals beim Züchter entwurmt. Normal sollte der Welpe eine Woche nach der Ankunft bei Ihnen und dann im Alter noch mal von sechs Monaten entwurmt werden.
Für die Zeit danach gibt es unterschiedliche Empfehlungen. Von den meisten Tierärzten wird eine Wurmkur alle 3 Monate empfohlen, da aber diese Mittel sehr die Leber angreifen empfehle ich es nicht. Ich habe die Erfahrung, dass viele Hunde und Katzen oftmals große Gesundheitliche Problemen bekommen. Hautkrankheiten, Magen- Darmprobleme und auch oftmals das Zentralnervensystem angegriffen ist, das sich dann wiederum im Verhalten zeigt. Leider wird natürlich nie auf die enorm stark schädigend wirkenden Wurmmittel hingewiesen.
Meine Empfehlung ist: die Welpen nach den entsprechenden Entwurmungen mit entsprechend homöopathischen Mitteln diese Toxine des Wurmmittels auszuleiten und keine Entwurmung mehr durch zu führen, sondern lassen alle 3 Monate eine Kotprobe untersuchen ob wirklich Parasiten vorhanden sind und entwurmen ihn nur, wenn ein wirklicher Wurmbefall vorliegt.

Als Beispiel möchte ich anmerken: Auch wir Menschen können Würmer bekommen, nur wir nehmen nicht zur Vorsorge alle 3 Monate ein Wurmmittel. Warum dann beim Hund oder Katze?

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