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Tierkommunikation

Es hat drei Vorteilen, wenn Sie Ihren Vierbeiner wöchentlich untersuchen.

Erstens gewöhnen Sie Ihren Hund daran, sich in die Ohren, ins Maul zu schauen und am ganzen Körper abtasten zu lassen. Dies fördert nicht nur die Bindung zu Ihrem Hund, sondern ist auch zugleich eine kleine Gehorsamsübung und tut der Verbindung gut. Dies sollten Sie, wenn möglich bereits im Welpenalter anfangen ihn langsam daran gewöhnen.

Zweitens wissen Sie immer genau, wie er im >>Normalzustand<< aussieht und Sie haben somit auch eine Vergleichsmöglichkeit.

Drittens fallen Ihnen somit frühzeitig Veränderungen auf, das die Heilungschancen bei einer Krankheit bessert. Denn je früher er behandelt wird umso weniger kostbare Behandlungs- und Heilungszeit ist unnütz verstrichen.

Die Beobachtung der Beweglichkeit

Das Erscheinungsbild Ihres Hundes ist ein guter Hinweis auf seine Gesundheit.
Ist sein Fell glanzlos, struppig und stumpf kann es ein Hautproblem wie Parasiten oder eine Infektion sein oder auf eine Krankheit in anderen Körperregionen hinweisen.
Einige Symptome sind ein Alarmsignal:
Hat er Probleme beim Aufstehen, Hinsetzen oder Hinlegen. Jault er im Schlaf auf. Stolpert er, fällt er öfter mal hin, läuft er im Kreis oder hat er Probleme beim Geradeaus - Gehen, hat er einen aufgetriebenen Bauch und seltsame Bewegungen des Brustkorbs, dann sollten sie noch am selben Tag einen Tierarzt aufsuchen.

Regelmäßige Gewichtskontrolle

Starke Gewichtsschwankungen sind meist eine bedeutsame Aussage. Nimmt er schnell zu, obwohl er normal oder wenig frisst, oder nimmt er stark ab, obwohl er viel frisst. Dann sollten Sie schnellstens einen Tierarzt/Tierheilpraktiker aufsuchen.
Eine regelmäßige Gewichtskontrolle eines kleinen bis mittelgroßen Hundes können Sie durchführen, wenn Sie das Tier auf den Arm nehmen, gemeinsam auf die Waage steigen und Ihr eigenes Gewicht anschließend abziehen. Größere Hunde können Sie auch bei Ihrem Tierarzt, wenn er kooperativ ist wiegen lassen.

Untersuchung des Kopfes

Die Untersuchung am Kopf sollte mit den Augen beginnen. Veränderungen an den Augen wie der Nase können auf Erkrankungen anderer Körperteile hindeuten. Daher ist es wichtig regelmäßig auf Veränderungen zu untersuchen.

Prüfen Sie die Augen auf Rötungen, Ausfluss, Trübungen, Verletzungen.

Prüfen Sie die Ohren auf Verletzungen, Entzündungen, Ausfluss, Verschmutzung, Schmalzüberschuss.

Die Nase sollte feucht - kalt sein, ohne Ausfluss aus den Nasenlöchern.

Untersuchen Sie die Lippen und Lippenfalten auf Entzündungen oder unangenehmer Gerüche.
Öffnen Sie Ihrem Hund das Maul, das Zahnfleisch sollte rosig gesund sein, die Zähne ohne Zahnstein.
Achten Sie auf die Zwischenräume der Zähne, denn dort bleiben gerne und leicht kleine Teile von Ästen hängen.

Untersuchung von Körper Fell und Haut

Tasten Sie mit den Händen Kopf, Wangen, Kiefer und Hals ab. Drehen Sie vorsichtig den Kopf sanft nach links und nach rechts, nach oben und unten. Zeigt Ihr Gefährte einen Widerstand auf, dann kann es auf Schmerzen hindeuten. Gehen Sie der Sache nach. Eine Lymphknoten Schwellung deutet auf Infektionen hin.

Prüfen Sie das Fell auf Glanzveränderungen. Tasten Sie den Hals ab, den Rücken, Flanken und Brustkorb. Klebrige Stellen können auf eine Hautinfektion oder Verletzung deuten. Teilen Sie das Fell an vielen verschiedenen Stellen und betrachten Sie die Haut darunter genau. Sie sollte gesund aussehen, ohne Entzündungen und starke Schuppen sein.
Sehr wichtig ist das abtasten nach evtl. Knoten in der Haut. Dies sollte ebenfalls von Kopf, Rücken, Flanken und Bauch stattfinden.

Streicheln Sie mit den Händen über die Hüften, die Lenden und die Beine. Achten Sie bei Ihrem Hund genau auf Schmerzzeichen. Schwellungen und heiße Stellen sind auffällige Zeichen.
Untersuchen Sie noch die Pfoten Ihres Vierbeiners auf Verletzungen, Fremdkörper zwischen den Ballen und auf zu lange Krallen.
Heben Sie den Schwanz an und prüfen Sie den After auf Schmutz und Gerüche, die Genitalien auf Ausfluss und Entzündung.

Dieser Weg sollte für jeden verantwortlichen Hundehalter ein >>Muss<< sein und ist auch eine Auszeichnung seiner Tierliebe. Denn Fürsorge und Verantwortungsbewusstsein seinem Tier gegenüber fällt unter Tierliebe.

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