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Rudelchef an der Leine

Viele Hundehalter gehen oftmals an der Leine Ihres Hundes. Was diese Tierhalter unbewusst oftmals machen ist, dass sie Tauziehen mit Ihrem Vierbeiner spielen.
Wenn ein Hund nach vorne zeiht, ziehen sie instinktiv zurück. >>Das ist falsch<<. Vergessen Sie nicht, dass Sie der Rudelführer / Leithund sind. Benutzen Sie aber Ihren gesunden Menschenverstand und statt physische Gewalt. Beobachten Sie Ihren Hund und sehen Sie das Verhalten des Hundes voraus. Wenn er anfängt zu zerren, dann stören Sie seinen Gedankengang, indem Sie seinen Körper und Geist ablenken, und zwar dorthin zurück wo Sie ihn haben wollen.
Bitte nicht mit Gewalt indem Sie massiv an der Leine zerren und versuchen ihn zu sich herzuholen. Was machen Sie denn da im selben Augenblick? Das gleiche was Sie eigentlich beim Hund nicht wollen, nämlich zerren. Bedenken Sie, Ihr Hund kann nur dass von Ihnen lernen was Sie ihm vorleben.

Lenkhilfe

Betrachten Sie die Hundeleine als ein Mittel um Ihren Vierbeiner zu steuern und nicht als Zwangsmittel ihn zu züchtigen. Das gibt es im Hunderudel nicht.
Benutzen Sie die Leine um mit Ihrem Hund zu trainieren und im Notfall seine Sicherheit zu garantieren.
Lassen Sie ihn, wenn die Umstände entsprechend sind von der Leine, damit er die Freiheit des Hundelebens genießen kann.

Leinenabhängigkeit mancher Hundebesitzer

Manche Hundebesitzer glauben, sie hätten ihren Vierbeiner unter Kontrolle, solange sie die Spannung der Leine spüren.
Weit gefehlt!!!!
Diese Leute wollen nicht einsehen, dass die >>echte Kontrolle<< aus Ihrer Beziehung zu ihrem Hund >>erwächst<<, daraus, dass er ihre Befehle versteht und sie willig befolgen möchte und nicht daraus, dass er gehorchen muss, weil er angeleint ist.

Wichtig sind Ihre Körperbewegungen

Achten Sie auf Ihre Körperbewegungen, fuchteln Sie nicht mit Ihren Händen in der Luft herum, das erzeugt beim Hund nur Aufregung. Lasse Sie die Leine nicht erschlaffen, meiden Sie aber auch, sie aktiv zu spannen. Ihr Hund sollte >>unterschwellig<< Ihre Anwesenheit spüren.
Sollt er das Bedürfnis aufzeigen, eine Katze oder Hasen zu jagen, dann reagieren Sie schon während er noch über sein Vorhaben nachdenkt.
Bleiben Sie gelassen in Ihrer physischen Körperhaltung aufrecht und entspannt. Lassen Sie Ihre Hände unten und setzen einen Fuß vor den anderen. Das verleiht Ihnen eine Stabilität die aus dem Körperzentrum kommt.
Ziehen Sie nicht am Halsband, denn das könnte eine aggressive Reaktion auslösen.

Ablenken vom Objekt der Begierde

Sie sollten darauf achten, dass Ihr Hund nicht die Möglichkeit bekommt, das Objekt seiner Begierde anzustarren und straff an der Leine zu ziehen.
Machen Sie es sich zur Gewohnheit, ein Spielzeug mitzunehmen, wenn Sie ihn ausführen. Benutzen Sie es um ihn abzulenken und drehen Sie seinen Kopf weg von dem Anblick oder Vorgang, der ihn veranlasst hat, an der Leine zu ziehen. Unterbrechen Sie den Blickkontakt des Hundes von seinem interessanten Objekt.

Arbeiten Sie mit Ihrem Hund, nicht gegen Ihren Hund

Wenn Ihr Hund mit Artgenossen zusammentrifft, bleiben Sie gelassen, >>aber wachsam<< und bereit, sich nötigenfalls abzuwenden.
Achten Sie darauf, dass Ihr Vierbeiner keine straffe, gespannte Leine zu spüren bekommt, denn daraus könnte sich eine >>Körpersprache Ihres Hundes<< ergeben, die eventuelle eine Konfrontation mit dem anderen Hund auslöst.

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