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Lernen ein Leben lang |
Hunde lernen ständig hinzu, doch am besten lernen sie, solange sie jung sind. Bis zur 12. Woche ist ein Welpe am empfänglichsten für neue Erfahrungen. In dieser Zeit können Sie das Verhalten Ihres Hundes entscheidend beeinflussen. Wenn Sie sich nicht über Spiel und Spaß mit ihm beschäftigen, kann der Hund auch nicht lernen, was Sie ihm beibringen möchten, damit er sich so verhält wie er es soll und Sie sich es wünschen. Beginnen Sie immer mit einfachen Übungen und zwar gleich am ersten Tag wenn er bei Ihnen als neuer Hausgenosse einzieht. Je mehr er als Welpe kennen lernt, Kinder, Katzen, andere Hunde, Jogger, Radfahrer, Kinderwagen, Autos und öffentliche Verkehrsmöglichkeiten, desto eher wir er dieses als selbstverständlich abspeichern und in Zukunft keine Unsicherheit, Ängste oder Unbehagen damit verbinden, das sich dann in Verhaltenstörungen zeigt. Bei Wölfen und Wildhunden sorgt der Rüde zwischen der achten und zwölften Woche für die Erziehung. Er zeigt durch konsequentes Verhalten seine Autorität nie durch Gewalt. Deshalb, beharren Sie mit Geduld und liebevoller Weise auf Ihre Autorität, nie durch Gewalt, wenn Sie wollen, dass Ihr Hausgenosse Sie als Rudelführer auch für ernst nehmen kann und nicht nur aus Angst gehorcht. |
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Erste Erfahrungen im Freien |
Es ist sehr wichtig, das ein Welpe so früh als möglich, mit den Geräuschen des alltäglichen Lebens vertraut gemacht wird. Tragen Sie ihn nach draußen, so lange er noch sehr klein ist, und noch nicht geimpft ist, sollten Sie ihn nicht auf den Boden setzten. Ein zusammentreffen mit fremden Personen sollte, wenn es Ihnen möglich ist, zuerst in der vertrauten Wohnung stattfinden. Dadurch ist er auf spätere Begegnungen mit Menschen vorbereitet, vor allem auf die, die ihn streicheln ohne Sie um Erlaubnis zu fragen. Sagen Sie den Leuten, sie sollen in die Hocke gehen, wenn sie den Welpen streicheln, damit er sich vor ihnen nicht fürchtet. Sie können ihm auch ein Leckerli geben, denn so lernt er, die Annäherungsversuche von Fremden positive aufzunehmen.
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Das Lernen in der Rangordnungsphase |
Zwischen dem Lebenszeitraum der 13. - 16. Woche ist Ihr Vierbeiner in einer Stimmung sein Sozialverhalten weiter ausreifen zu lassen. In diesem Zeitraum haben Sie ein gute Chance und Möglichkeit Ihre Stellung als "Leithund" zu festigen. Natürlich nur, wenn Sie dies durch geistige und gutes Sozialverhalten Ihrem Vierbeiner vorleben, nicht durch körperliche Gewalt. Denn körperliche Gewalt gibt es im Hunde / Wolfsrudel nicht, nur bei Menschen. Je besser ein gutes Sozialverhalten dem Hund vorgelebt wird, umso freudiger wird er Ihnen gehorchen und Vertrauen zu Ihnen aufbauen. Das für ein gutes und vertrauensvolles Zusammenleben unabdingbar ist. |
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Das soziale Hundebenehmen |
Die Sozialisierung ist eines der wichtigsten Zeit im Leben eines heranwachsenden Hundes. In dieser Zeit lernt er das 1x1 dass in einem Rudel notwendig ist. Dies ist, Disziplin, Kooperation und auch die Anerkennung eines erfahrenen Ranghöheren. In Kontakt mit Artgenossen lernt er dieses Verhalten und wird mit seinen Artgenossen und Umgebung entsprechend geformt. Er lernt in dieser Phase, Beziehungen mit Artgenossen einzugehen und seine in diesem Rudel entsprechenden Rollen. Manche Hunde benötigen dafür etwas mehr Zeit, manche weniger. Hat ein Hund keine Möglichkeit diese Phase in seinem Leben zu nutzen, so kann es später zu entsprechenden Fehlentwicklungen kommen, die nur mit großer Mühe, Geduld und Ausdauer korrigiert werden können. Die Welpen und Pubertätszeit ist die Lebenszeit in der die Basis der Erziehung Ihres Hundes liegt. Wurde diese Zeit nicht vernünftig genutzt, fangen danach die Probleme an.
Jeder Hund entwickelt sich sein Leben lang und ist auch für neue Eindrücke und Erfahrungen lernfähig.
Von diesem Zeitpunkt ab hat sich Ihr Hund ein bestimmtes Bild von seiner Umwelt gemacht, das sein weiteres Verhalten ausmacht. Entwicklungsphasen sind natürlich auch Rasse abhängig. Manche sind schnellere "Durchstarter" und manche hinken eben noch etwas hinterher, dass kein Problem ist. Er lernt es auch, aber eben etwas langsamer. So etwas soll es auch bei Menschen geben.
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